Liste Progressiver Studierender
Du willst endlich politische Themen in deinem Hochschulalltag?
Du fragst dich, wie man sich als Studi für die Land- und Bundestagswahlen stark machen kann?
Du willst keine Veränderung des Systems, sondern der Politik, die dieses System macht?
Hier ist unser Programm:
Wir erleben seit Monaten Angriffe auf Autonomie der Hochschulen in Hessen und ganz Deutschland. Die verfasste Studierendenschaft der Hochschule Darmstadt ist hiervon nicht ausgenommen. Wir werden an vielen Stellen weniger handlungsfähig durch direkte oder indirekte Einflüsse der Bundes-, Landes und letztendlich Hochschulpolitik.
Es ist an der Zeit sich für die Zukunft stark zu machen. Wir haben in den letzten Jahren nach Corona eine stabile Grundlage im AStA der Hochschule Darmstadt gelegt um jetzt eine angemessene, strukturierte Politisierung voran treiben zu können. Durch gute Listenarbeit konnten Reformen vorangetrieben und verwaltungstechnische Herausforderungen gemeistert werden.
Mit starken Partnerhochschulen – Betroffenen, die die gleiche Themen mitbringen wie wir – schaffen wir eine studierendenfreundliche Politik, die die größte Interessensgruppe an der Hochschule angemessen hört und mitbestimmen lässt. Die Studierendenschaft ist Teil des freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. , der wichtige Arbeit auf Bundesebene leistet, die den AStA entlastet und unterstützt. Eine aktive Mitarbeit im Verein ist uns nun möglich. Wir haben die Kapazitäten, wir haben die Menschen, wir wollen etwas verändern!
Demokratische Strukturen werden durch faschistische Parteien seit Jahren angegriffen, immer durch populistische Vorgehensweisen. Sie gewinnen, weil wir uns leisten, auf soziale, faire und rücksichtsvolle Art und Weise miteinander umgehen. Durch flache Hierarchien und durchdachte Konzepte die Teilhabe benachteiligter Gruppen fördern und sich darauf verlassen, dass sie nicht untergraben werden.
Auch wir sind betroffen, auch wir müssen resilienter werden ohne unsere Grundsätze auf zu geben: Demokratisch, Sozial, Fair. Die Liste Progressiver Studierender (LiPS) setzt sich für stabile interne Strukturen ein, die Teilhabe fördert und für eine nachhaltige studentische Hochschulpolitik aufstehen. Wir möchten das Erreichen, indem wir die bisherigen Referate für Hochschulpolitik (Fachschaften, Hochschuldemokratie und Hochschulpolitik) in eine administrative, repräsentative Rolle versetzen. Dadurch erreichen wir bessere Sichtbarkeit, stehen stabiler nach Außen und Zuständigkeiten werden klarer geklärt. Wir schützen damit auch die fleißigen Referate, die diesem zukünftigen Vorstand zuarbeiten und bilden so eine Grundlage für einen auch in Zukunft handlungsfähigen AStA, der sich gegen faschistische Angriffe wehren kann. Das Finanzref hat bisher bereits eine administrative Position und gehört somit implizit auch zum geplanten Vorstand. Zusammen mit den Geschäftsstellen Darmstadt und Dieburg soll so ein Team entstehen, die den AStA auch in Zukunft mit rotem Faden in eine studentische Selbstverwaltung für Alle führt.
Oder im TL;DR:

- AStA Vorstand etablieren und stärken. Mit mehr Handlungsspielraum ein stabilen Schild, aber auch eine flexible und representative Einheit erschaffen und halten.
- Das Lernzentrum als studentischen Raum fördern. Sichtbarkeit an die Leute bringen: Dort, wo sie sich sich aufhalten
- Zivilklausel einführen oder einen transparenten Umgang finden, kritische Auseinandersetzung mit Fachbereichsfinanzierungen
- Förderung von offener und freier (wie in Freiheit) Software, Schulung von Personal und Lehrkräften um eine Unabhängigkeit von kostspieligen und datenschutzrechtlich bedenklichen Lizenzmodellen zu erreichen
- Tarifvertrag für Studierende
